Kanal Dichheitsprüfung in NRW

Noch

bis zum inkraft treten des § 18b des Wasserhaushaltsgesetzes

Dichtheitsprüfung

"Dichtheitsprüfung der privaten Abwasserleitungen"
Der Landesgesetzgeber fordert im § 61a des Landeswassergesetzes,
dass Abwasserleitungen dicht sein müssen und die Dichtheit
innerhalb bestimmter Fristen nachgewiesen werden muss.
Die Prüfung ist alle 20 Jahre zu wiederholen.

Neubau und Änderung von Abwasseranlagen

§ 61a (3) LWG NRW schreibt vor, dass im Erdreich oder unzugänglich
verlegte Abwasserleitungen zum Sammeln oder Fortleiten von Schmutzwasser oder mit diesem vermischten Niederschlagswasser, nach Errichtung von Sachkundigen auf Dichtheit prüfen zu lassen sind. Ausgenommen sind Abwasserleitungen zur getrennten Beseitigung von Niederschlagswasser und Leitungen, die in dichten Schutzrohren so verlegt sind, dass austretendes Abwasser aufgefangen und erkannt wird.
Die Dichtheitsprüfung ist somit bei einem Neubau oder einer Änderung der Abwasseranlage für alle Grundleitungen und Anschlusskanäle, die Schmutz- oder Mischwasser ableiten, erforderlich.
Über das Ergebnis der Dichtheitsprüfung ist eine Bescheinigung zu fertigen.
Bestehende Abwasseranlagen

§ 61a (4) LWG NRW schreibt vor, dass bei bestehenden Abwasserleitungen die erste Dichtheitsprüfung bei einer Änderung, spätestens jedoch bis zum 31. Dezember 2015 durchgeführt werden muss.

Außerdem muss der Zeitraum für die erstmalige Prüfung auf Dichtheit für nachfolgende Grundstücke verkürzt werden:
Das Grundstück befindet sich im Bereich einer Wasserschutzzone I bis III b und eine der folgenden Bedingungen ist erfüllt:häusliches Abwasser sowie Errichtung der Grundstücksentwässerung vor dem 01.01.1965, industrielles oder gewerbliches Abwasser sowie Errichtung der Grundstücksentwässerung vor dem 01.01.1990.

Cookies

(c) Ralf Strecker Heizung Sanitär

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren